Die Linkspartei wählt neuen Lieblingsnationalisten

Kehrtwende bei den Linken: Fraktionschef Gysi stimmt neue Töne gegenüber Israel an. Statt einseitiger Bekenntnisse zum „Befreiungskampf des palästinensischen Volkes“ fordert er jetzt in einer Rede „Solidarität mit Israel“ – und warnt vor linkem Antizionismus.

Die Israelsolidarität gehört sogar laut Gysi zum „deutschen Staatsräson“. Vielleicht trifft man die Linkspartei in Zukunft auch nur noch mit USA und Israel Fahnen. Dann werden sie vielleicht auch endlich mal als demokratische Partei anerkannt.

Der Begriff des Imperialismus trifft auf Israel auf jeden Fall nicht zu.

Somit wäre auch schon die gesamte israelische Außenpolitik gerechtfertigt. Da diente der Wunsch des israelischen Generalstabchefs Dan Haloutz „den Libanon um zwei Jahzzehnte zurückzuwerfen“ wohl der Bekämpfung des Antisemitismus.

Scheinbar ist es für Antiimps, Antideutsche und neuerdings für die Linkspartei nur möglich bzgl. dieses Konfliktes sich auf Staaten oder nationale Bewegungen positiv zu beziehen. Dass auch mal beides scheiße sein kann, genau so wie es Demokratie und Faschismus sind, darauf kann die Linke nicht kommen.

Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,547564,00.html