Archiv für März 2010

Gerechtigkeit. Vortrag von Rolf Röhrig.

In dem Protokoll eines jour Fixes des GegenStandpunkt aus München wird nach einer korrekten Auflösung des Wunsches nach Gerechtigkeit gefragt. Dort wird auf ein Kapitel des Polenbuches verwiesen. Wenn ich das Kapitel noch mal gescheit eingescannt bekomme (hat bisher noch nicht so gut geklappt und schaue, ob ich es noch besser hinbekomme), stelle ich das noch hier online.

Zufällig bin ich aber gerade auch auf einen älteren Vortrag von Rolf Röhrig gestoßen, der sich auch dem Thema Gerechtigkeit widmet. Ein Teil des Vortrags sogar ganz grundsätzlich: Das Prinzip Gerechtigkeit: Idealisierung der Herrschaft des Rechts – Gleichbehandlung von Gegensätzen als allseitige Zuträglichkeit. Titel des ganzen Vortrages lautete: Die Klassengesellschaft renoviert ihre Rechtfertigungslügen: Gerechtigkeit heute, 13.05.04, Bremen.

Planwirtschaft. Marktwirtshaft. Flexibilität.

Irgendwo im Netz:

Ich hab letztens mit meiner Lehrerin über Planwirtschaft diskutiert Sie sagt durch mangelnde Flexibilität sei das system zum scheitern verdammt .Seh ich jetzt nich ganz so aber fakt ist ja das sich die interessen der Nachfrage fast wöchentlich ändern wie soll man mit einem 4-jahresplan auf soetwas reagiern bzw wie stehts mit der Veränderlichkeit /der Flexibillität der Planwirtschaft ist diese auf Jahrelange Planung angewiesen oder wär es möglich kurzfristiger zu agiern?


und eine Antwort:

Was ist in der Planwirtschaft bzw. im Kommunismus eigtl. eine Krise? Wahrscheinlich, wenn der materielle Reichtum, der die Leute versorgen soll, nicht zustande kommt. Das ist schlecht, da kann man nichts machen außer eben schauen wie man die Bedürfnisse genauer ermittelt oder die Produktion für diese besser plant, umsetzt usw. Es hängt eben davon ab, was der Grund war, dass der materielle Reichtum nicht zustande kam.

Wie sieht eine Krise in „der besten aller Welten“, der Marktwirtschaft, aus? An dem materiellen Reichtum liegt es nicht. Butterberge, Milchseen, tausende Autos auf Halde – das alles gibt es nicht nur in Zeiten guter Kapitalakkumulation, nein, das alles gibt es auch in der Krise; und zwar nicht, weil all diese Produkte niemand will, sondern weil sie sich als Waren einfach niemand (mehr) leisten kann. (mehr…)