Archiv der Kategorie 'Kritik am Antifaschismus'

Nazis raus – Deutschland rein


Die deutsche Heimat von Nazis sauber halten

Kritik des Redebeitrags der „Autonomen Antifa [f]“

Da ich ein Kritiker des Konzeptes Antifa bin, wurde ich gefragt, ob ich zum Redebeitrag der Autonomen Antifa [f], den sie am 19.09.08 in Köln bei Protesten gegen den Antiislamisierungskongress hielt, einen Kommentar abgeben könnte. Ich wollte das erst etwas kürzer fassen und habe jetzt doch etwas mehr geschrieben und veröffentliche es deshalb hier auf meinem Blog.

Der Redebeitrag wurde hier bei Indymedia gepostet. Die Autonome Antifa [f] ist im „ums Ganze! Bündnis“. (mehr…)

Die Antifa auf dem Weg zur Mitte

In Karlsruhe gab es eine Veranstaltung mit dem Titel „Flagge zeigen gegen rechts“. Als Referent kam Eckhard Jesse angereist, der linken mit rechten Extremismus gleichsetzt und auch noch ein paar andere unschöne Dinge vertritt. Da fühlt sich die antifaschistische Linke natürlich angesprochen und beleidigt. Ihre Parole lautete deshalb „Antifaschismus ist nicht extremistisch, sondern extrem wichtig.“ Natürlich gab es auch Proteste gegen Jesse und eine Stellungnahme dazu. Das man solche Menschen wie diesen Jesse kritisiert ist natürlich richtig und vielleicht sogar wichtig. Aber dann doch nicht mit dem Verweis, dass man zeigen will, dass man ja gar nicht extremistisch sei und nur etwas gegen böse Nazis machen wolle, sondern eben vielleicht wirklich in einer radikalen Gesellschaftskritik (wie sie im Übrigen in diesem Fall auch von der Gruppe „Initiative Emanzipatorische Intervention“ gefordert wird, siehe weiter unten), die diese Gesellschaftsform mit der wir es gerade zu tun haben will, wirklich grundlegend ablehnt. (mehr…)

Bernd Langer über den „Revolutionären Antifaschismus“

Bernd Langer ist Maler (Kunst und Kampf), Antifaschist und war ab 1977 in der autonomen Szene unterwegs, sowie damals an militanten Aktionen beteiligt. Momentan tourt er durch einige Städte Deutschlands und hält Vorträge über den „Revolutionären Antifaschismus“. Ich habe eine dieser Veranstaltungen besucht und werde mit Hilfe meiner Notizen etwas darüber berichten. Der Vortrag wurde durch eine parallele Diashow begleitet. (mehr…)

Warum immer diese Kritik am Konzept Antifa?

Es erstaunt mich echt immer wieder aufs Neuste wie dumm manche Antifa Grüppchen doch immer sind. Irgendwie langweilt es mich auch schon immer wieder deren Aufrufe inhaltlich zu kritisieren, da der Fehler bei ihnen eh immer der gleiche ist. Ich halte es aber auch für falsch antifaschistische Dummheiten im Netz unkommentiert zu lassen. Eine Sache ärgert mich dann eben doch dann ganz besonders, wenn die Antifa aus mir unerklärlichen Gründen nicht nur immer gegen die Faschisten vorgehen will und die demokratische Herrschaft parallel deshalb erst mal gut wegkommen lässt, sondern neuerdings wie hier nun auch ganz direkt „Bewusstsein für Toleranz und Demokratie“ stärken will. Auf einem anderem Antifa Blog wurde vor kurzem auch tatsächlich zum Wählen aufgerufen, weil dies ja die NPD nicht unterstützen würde. Dadurch gibt man aber auch sein „Ja“ an die Demokraten, die Macht usw. auch ganz toll finden.
Zur genaueren Kritik am Antifaschismus habe ich in anderen Blog-Einträgen bereits schon genug geschrieben, falls ich demnächst wieder über Antifas schreibe, dann nur kurz und zur Dokumentation ihrer peinlichen Aufrufe.

Allen Antifas empfehle ich die beiden Sendungen auf farberot.de „Warum Demokraten (Neo)Faschisten nicht kritisieren können“ und „Vom Fehler einer linken Orientierung namens ANTIFA“.

Eine Einführung in die Faschismusanalyse kann man in meinem vorigen Eintrag lesen.

1. Mai bleibt links?

Das antifaschistische Aktionsbündnis Nürnberg mobilisiert für den 1. Mai unter dem Motto „1. Mai bleibt Links“ gegen den Naziaufmarsch:

Auch dieses Jahr wollen Faschisten den 1. Mai, den internationalen Kampftag der ArbeiterInnenklasse, für ihre menschenverachtende Propaganda missbrauchen. Die neofaschistische NPD hat einen Aufmarsch in Nürnberg angemeldet, der von der Südstadt bis in die Innenstadt führen soll. Mit dem rassistischen Motto: „Sozial geht nur National!“ versucht die NPD vor den bayerischen Landtagswahlen mit sozialer Demagogie auf Stimmenfang zu gehen. (mehr…)

Was ist »revolutionärer Antifaschismus«?

Das wird euch der Maler und Antifaschist Bernd Langer erklären wollen. Morgen wird er in der jW-Ladengalerie in Berlin (Torstraße 6) über dieses Thema einen Vortrag halten, so wie in ein paar anderen Städten. Die Termine werde ich weiter unten auflisten. (mehr…)

Die Antifa ist sich dessen bewusst

Die Antifa ist sich in folgendem Aufruf mal über ihre eigenen Mängel und Fehler bewusst:

Wir müssen euch nicht erklären, warum FaschistInnen scheiße sind. Wir müssen euch nicht erklären, weshalb es zu jeder Zeit, an jedem Ort notwendig ist, sich dem rechten Treiben entgegen zustellen. Wir müssen euch auch nicht klar machen, warum Nazi-Aufmärsche, wie jener von Tony Gentsch (Kameradschaftsbund Hochfranken) angemeldeten, am 14. Juni in Marktheidenfeld (Main-Spessart) unter allen Umständen verhindert werden müssen. Ihr kennt die menschenverachtende Ideologie der (Neo-)Nazis! Ihr kennt das Schicksal derjenigen Menschen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Ausrichtung oder ihres Glaubens (etc.), jeden Tag zu spüren bekommen, dass sie bei vielen Menschen als minderwertig gelten. Ihr kennt den alltäglichen braunen Terror auf den Straßen, der sich blutig gegen all Jene richtet, die nicht in das eindimensionale, rechte Weltbild von Volk und Nation passen!

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Die Linkspartei wählt neuen Lieblingsnationalisten

Kehrtwende bei den Linken: Fraktionschef Gysi stimmt neue Töne gegenüber Israel an. Statt einseitiger Bekenntnisse zum „Befreiungskampf des palästinensischen Volkes“ fordert er jetzt in einer Rede „Solidarität mit Israel“ – und warnt vor linkem Antizionismus.

Die Israelsolidarität gehört sogar laut Gysi zum „deutschen Staatsräson“. Vielleicht trifft man die Linkspartei in Zukunft auch nur noch mit USA und Israel Fahnen. Dann werden sie vielleicht auch endlich mal als demokratische Partei anerkannt. (mehr…)

Stand der Dinge

Das System, in dem wir leben, ist die kapitalistische Klassengesellschaft, welche momentan in ihrer demokratischen Herrschaftsform noch relativ stabil zu sein scheint. Da gibt es jedoch einige andere Menschen, die anderer Ansicht sind und ihre momentanen Freiheitsrechte als bedroht ansehen. Das, was der Staat so macht, ist vielleicht nicht erfreulich, aber das ganze hat erst mal noch keinen Grund die Alarmglocken läuten zu lassen. (mehr…)